Zwischen Abwarten und Tierarzt – Erste Hilfe am Pferd
Am 28. November 2026 zu Gast beim RV Bierde-Lahde-Neuenknick
Bereits im Oktober durfte ich beim Reiterflohmarkt des Reit- und Fahrvereins Bierde-Lahde-Neuenknick e. V. mit einem Vortrag und einer Live-Demonstration am Pferd dabei sein. Ein richtig schöner Tag mit tollen Begegnungen, interessanten Gesprächen und viel Austausch rund ums Pferd!
Umso mehr freue ich mich, dass ich am 28. November 2026 wieder in Bierde zu Gast sein darf – diesmal mit meinem Tageskurs „Zwischen Abwarten und Tierarzt“.
Was tun, wenn das Pferd plötzlich auffällig ist? Wann kann ich erst einmal beobachten und wann sollte ich lieber direkt den Tierarzt rufen? Und wie kann ich im Ernstfall sinnvoll helfen, ohne dabei den Überblick zu verlieren?
Genau darum geht es in diesem Kurs!
Neben den klassischen Erste-Hilfe-Themen wie PAT-Werten, Palpation und Verbänden beschäftigen wir uns mit typischen Krankheitsbildern, verschiedenen Notfallszenarien und der Frage, wie man sich und seinen Stall möglichst gut auf den Ernstfall vorbereitet.
Dabei bleibt es natürlich nicht bei der Theorie – wir werden auch direkt am Pferd praktisch arbeiten!
Samstag, 28. November 2026
10:00 bis 17:00 Uhr
Meierend 14, 32469 Petershagen
Teilnahmegebühr: 65 € für Vereinsmitglieder / 75 € für Nichtmitglieder (Teilnehmerzahl: max. 8 Personen)
Anmeldungen direkt beim Reitverein: info@reitverein-bln.de



Was der Huf uns erzählt – Vortrag
Hufe verstehen für Pferdebesitzer am 07. Februar 2027 bei uns in Haverbeck
Bevor ich selbst angefangen habe, mich intensiv mit Hufen zu beschäftigen und schließlich Hufbearbeiterin geworden bin, ging es mir bei Hufterminen wahrscheinlich wie vielen Pferdebesitzern.
Ich stand als besserer Anbindehaken neben dem Pferd, hatte das Seil in der Hand, habe mehr oder weniger aufmerksam zugehört und freundlich genickt. Mein Hufbearbeiter hat mir Dinge erklärt, Begriffe genannt und Zusammenhänge beschrieben. Ich habe versucht, mir alles zu merken und trotzdem oft nur die Hälfte oder gar nichts verstanden.
Genau aus diesen und den Erfahrungen die ich mittlerweile selber als Hufbearbeiter bei Hufterminen sammeln konnte, ist die Idee zu „Was der Huf uns erzählt“ entstanden.
Der Kurs soll Grundlagen schaffen und den Huf verständlich machen. Wie ist er aufgebaut? Wie wächst er? Was passiert eigentlich im Inneren? Wie funktioniert er in der Bewegung? Und was können Veränderungen, die wir heute am Huf sehen, über die vergangenen Wochen und Monate erzählen?
Wir schauen uns gemeinsam die wichtigsten anatomischen und funktionellen Zusammenhänge an und beschäftigen uns auch mit typischen Veränderungen und Erkrankungen. Dabei geht es nicht nur um den Huf selbst, sondern auch um Einflüsse wie Stoffwechsel, Fütterung, Gewicht, Haltung und Bewegung.
Anhand von Bildern, Röntgenaufnahmen und echten Beispielen aus der Praxis möchte ich Zusammenhänge sichtbar und verständlich machen. Auch das Thema Zusammenarbeit zwischen Pferdebesitzer, Hufbearbeiter und Tierarzt werden ihren Platz finden und wenn noch Zeit ist sprechen wir über verschiedene Möglichkeiten und Notwendigkeiten zum Hufschutz, wie z.B. Hufschuhe, Beschlag oder Bekleb.
Es geht ums Sehen, Verstehen und das Erkennen von Zusammenhängen
Niemand muss beim Huftermin jedes Fachwort kennen. Aber ein gutes Grundverständnis hilft dabei, den Pferdehuf bewusster wahrzunehmen, Erklärungen und Empfehlungen besser einzuordnen und bei Entscheidungen rund um die Hufgesundheit mitdenken und mitreden zu können.
Sonntag, 7. Februar 2027
15:00 bis 19:00 Uhr
39 € pro Person, 4 – 10 Teilnehmer
Wir machen es uns gemütlich und nehmen uns ausreichend Zeit für die Grundlagen, viele anschauliche Beispiele und natürlich eure Fragen.
Kaffee und Kuchen, kleine Snacks sowie warme und kalte Getränke sind inklusive.
Ein Nachmittag für alle, die beim nächsten Huftermin nicht mehr nur das Pony halten möchten, sondern auch verstehen wollen, was der Huf ihres Pferdes erzählt.
Anmeldung und alle weiteren Infos hier…

Longieren mit Köpfchen
Biomechanisch sinnvolle Longenarbeit nach dem Konzept „Longieren als Dialog“ (LaD) am 19. Juni 2027 bei uns in Haverbeck
Longieren gehört für viele Pferdebesitzer ganz selbstverständlich zum Trainingsalltag. Doch was passiert eigentlich im Körper des Pferdes, wenn es sich auf einer gebogenen Linie bewegt? Welche Anforderungen stellen wir an seine Muskulatur und sein Gleichgewicht? Und wie können wir durch unsere Körpersprache und Hilfengebung dazu beitragen, dass Longieren zu einem sinnvollen, gesundheitsfördernden Training wird?

Für diesen Tageskurs kommt Cara-Fiete Knuf, Pferdeosteopathin, ausgebildete LaD-Trainerin und Trainingstherapeutin nach OsteoDressage, als Gastdozentin zu uns. Sie vermittelt die Grundlagen und praktischen Übungen nach dem Konzept „Longieren als Dialog“. Ergänzend begleite ich den Kurs mit meinem Schwerpunkt auf Anatomie und Biomechanik des Pferdes.
Im Mittelpunkt stehen das Verständnis für die Bewegung des Pferdes und eine klare, fein abgestimmte Kommunikation, statt dem Erzeugen einer bestimmten Kopf-Hals-Haltung.
Was erwartet euch?
Der Kurs vermittelt anatomische und biomechanische Grundlagen und beleuchtet unter anderem folgende Themen:
- Die Auswirkungen gerader und gebogener Linien auf den Bewegungsapparat des Pferdes
- Biegung, Balance und natürliche Schiefe
- Das Zusammenspiel der dorsalen und ventralen Muskelketten
- Die Bedeutung und Entstehung einer physiologisch sinnvollen Anlehnung
- Unterschiede in der Einwirkung von Trense und Kappzaum
- Körpersprache, Position und Hilfengebung bei der Longenarbeit
- Grundlagen und Basisübungen nach dem Konzept „Longieren als Dialog“
Von der Theorie in die Praxis
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung der vermittelten Inhalte.
In Partnerübungen werden zunächst die Grundlagen der Hilfengebung sowie die Wirkung von Körpersprache, Position und Anlehnung erfahrbar gemacht.
Dabei können die Teilnehmer selbst erleben, wie unterschiedliche Signale und Einwirkungen wahrgenommen werden und welche Bedeutung eine klare, fein abgestimmte Kommunikation hat.
Anschließend besteht die Gelegenheit, die erlernten Grundlagen und erste Basisübungen des Konzepts „Longieren als Dialog“ unter fachlicher Anleitung an unseren Pferden auszuprobieren.
Die kleine Teilnehmergruppe bietet Raum für individuelle Rückmeldungen, Fragen und den gemeinsamen Austausch.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an interessierte Pferdebesitzer, Reiter, Therapeuten und alle, die ihre Longenarbeit bewusster, pferdegerechter und biomechanisch sinnvoll gestalten möchten.
Besondere Vorkenntnisse im Longieren sind nicht erforderlich. Auch für Teilnehmer mit Longiererfahrung bietet der Kurs
die Möglichkeit, bestehende Arbeitsweisen zu hinterfragen, biomechanische Zusammenhänge besser zu verstehen und
neue Impulse für das eigene Training mitzunehmen.
Samstag, 19. Juni 2027
09:00 bis 17:00 Uhr
169 € pro Person, 4 – 8 Teilnehmer (Teilnahme ohne eigenes Pferd)
Warme und kalte Getränke, Snacks sowie ein vegetarisch/veganer Mittagsimbiss sind im Kurspreis enthalten.
Anmeldung und alle weiteren Infos hier …



Bewegung verstehen
Pferdebewegung beobachten, Zusammenhänge erkennen und den Blick schulen am 14. August 2027 bei uns in Haverbeck
Was macht einen harmonischen Bewegungsablauf aus? Wie arbeiten die verschiedenen Körperregionen zusammen? Und woran erkennen wir Veränderungen oder Auffälligkeiten in der Bewegung?
In diesem Tageskurs beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Anatomie und Biomechanik des Pferdes. Dabei werfen wir auch einen kurzen Blick auf seine Entwicklung als Lauf-, Flucht- und Herdentier sowie auf genetische und rassebedingte Besonderheiten.
Im Mittelpunkt stehen physiologische Bewegungsabläufe, die natürliche Schiefe und die Entstehung von Kompensationsmustern. Welche Rolle spielt die individuelle Vorgeschichte eines Pferdes? Warum lassen sich manche Bewegungsmuster verändern und andere nicht? Und weshalb ist eine physiologisch sinnvolle Bewegung so wichtig für ein gesundheitsförderndes, individuell angepasstes Training?
Theorie trifft Praxis: An unseren Pferden beschäftigen wir uns direkt mit den besprochenen Zusammenhängen. Gemeinsam steigen wir in die Exterieuranalyse, Ganganalyse und Palpation ein und lernen, genauer hinzuschauen, zu fühlen und unsere Beobachtungen einzuordnen.
Für wen ist der Kurs geeignet? Für interessierte Pferdebesitzer, Reiter, Trainer und alle, die Pferdebewegung besser verstehen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Samstag, 14. August 2027
10:00 bis 17:00 Uhr
129 € pro Person, 4 – 8 Teilnehmer (Teilnahme ohne eigenes Pferd)
Warme und kalte Getränke, Snacks sowie ein vegetarisch/veganer Mittagsimbiss sind im Kurspreis enthalten.
Anmeldung und alle weiteren Infos hier …
